Fossilien

Austauschbereich für die Liebhaber der Fossilien Ammoniten und skeletöse Fundstücke.

Fossilien

Beitragvon fossil » 18. April 2009, 20:40

sind Versteinerungen aus verschiedenen Erdzeitaltern, dies können Pflanzen oder Tiere sein. In Deutschland findet man vorwiegend Fossilien aus dem Jura und der Kreide.
Zu den Fossilien bin ich durch meinen Mann gekommen, der ein begeisteter Sammler ist, und mich angesteckt hat.
Es hat Spass gemacht mit in die Steinbrüche zu gehen um nach Versteinerungen zu suchen.
Suchen, aus Gestein klopfen und Fundstücke mit nach Hause nehmen, das war schon eine interessante Sache.
Nur heutzutage sind die meisten Steinbrüche nicht mehr begehbar. Man kann Fosslien auch auf Äckern finden., zum Beispiel in Engelhartsberg, da gibt es Äcker wo man sie nur auflesen muß. *g* am besten bevor die Bauern anfangen ihre Felder zu bebauen.

Fossilien sind Reste und Spuren vorzeitlicher Pflanzen und Tiere, die in Erdschichten, sehr selten auch in vulkanischem Gestein erhalten sind. Es gibt aber auch noch lebende Fossilien. (Meerechsen)
Wenn Tiere sterben, verfaulen ihre Körper oft ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen. Aber wenn die Bedingungen günstig sind, können auch manche Teile erhalten bleiben. Wenn Tiere am Meeresboden, am Grund von Flüssen, in der Wüste oder im Eis sterben werden ihre Körper manchmal von Schlamm, Sand oder Eis zugedeckt. Dann bleiben die harten Bestandteile im Gestein oder Eis erhalten. Wenn das Gestein durch Wasser und Wind wieder abgetragen wird, kommen die Tiere als Fossilien wieder zum Vorschein, nachdem sie Jahrtausende oder Jahrmillionen lang verborgen waren.

Der Seeigel ( Glypticus Hyroglyphus ) den ich als Avatar nütze, ist ein Fundstück( aus der Schweiz ) von meinen Mann, stammt aus der Jura.

Hier stelle ich mal meine kleine Sammlung vor, wo ich mich noch zu jeder einzelnen Versteinerung äussern werde.





mfg gisi

* waltet euch in Geduld, Rom wurde auch nicht an einen Tag erbaut* :wink:
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meine kleine sammlung
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Re: Fossilien

Beitragvon McSchuerf » 19. April 2009, 08:10

Hallo Gisi,

ja, lass Dir ruhig Zeit damit.

Schöne Fossilien übrigens .. :)

Gruß Peter
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Re: Fossilien

Beitragvon fossil » 20. April 2009, 20:16

Seeigel

Sind Stachelhäuter:
Die Seeigel werden in 2 Gruppen unterteilt:

Die regelmäßigen Seeigel (Regularia) zeichnen sich durch ein radialsymmetrisches Kalkskelett aus, welches je nach Art fast kugelförmig oder auch mehr oder weniger abgeplattet sein kann. Die Außenseite dieses Skelettes ist mit einer Epidermis bedeckt und weist Stacheln auf, die durch Muskeln teilweise bewegbar sind. Die Ausbildung der Stacheln, deren Größe, Funktion usw. können je nach Art sehr unterschiedlich sein. Sie dienen einerseits zum Schutz der Tiere und können bei einigen Arten beim Stechen sogar Gift abgeben, anderseits gibt es Seeigel, welche sich mit ihren Stacheln z.B. in Felsen einbohren können. Außerdem dienen die Stacheln der Fortbewegung, welche in alle Richtungen stattfinden kann. Es gibt für diese Gruppe der Seeigel kein Vorne und kein Hinten. :)




Die unregelmäßigen Seeigel (Irregularia), zu denen die Sanddollars und die Herzigel gehören, unterscheiden sich ganz wesentlich von den regelmäßigen Seeigeln. Ihr Skelett ist abgeflacht (bei den Sanddollars scheibenförmig) und nicht mehr genau radialsymmetrisch, sondern durch eine bilaterale Symmetrie dominiert. Es gibt ein Vorne und Hinten, ein Links und Rechts und die Fortbewegung findet immer mit einer Tendenz nach vorne statt. Sanddollars haben keine oder extrem stark reduzierte Stacheln, bei den Herzigeln sind diese eher wie eine Behaarung ausgebildet.

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regelmäßiger seeigel
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unregelmäßige Seeigel
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Seeigelstacheln
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Re: Fossilien

Beitragvon fossil » 24. April 2009, 21:17

Brachiopoden

Brachiopoden oder Armfüßer, nicht zu verwechseln mit Muscheln, sind relativ einfach aufgebaute Tiere mit zwei Schalen. Im Gegensatz zu den Muscheln, bei denen die Symmetrieebene zwischen den Klappen liegt, die beiden Schalen also im Grundsatz spiegelgleich sind, sind die Brachiopodenschalen untereinander ungleich aber einzeln in sich symmetrisch. Normalerweise sind Brachiopoden an der Klappensymmetrie sofort von Muscheln zu unterscheiden.


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Brachiopoden
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Re: Fossilien

Beitragvon fossil » 28. April 2009, 20:25

Belemniten

Belemniten gehören zur Klasse der Kopffüßler. Die Belemniten waren den heutigen Tintenfischen sehr ähnlich. Die Belemniten lebten in der Zeit des Unterkarbon bis ins Tertiär hinein. Die Tiere wurden bis ca. 20 cm lang.
Die fossilen Überreste der Tiere, die heute noch gefunden werden, ist das harte "Rückgrat" des Tieres. Selten kommen Abdrücke des ganzen Körpers vor.

Die gefallen mir mit am besten von den Fossilien,, leider brechen diese Versteinerungen sehr leicht, oder man findet sie meist nur in Bruchstücken, so gut ich kann, klebe ich sie zusammen...*g*

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Belemniten
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Re: Fossilien

Beitragvon fossil » 11. Mai 2009, 18:03

Schnecken (Gastropoda, 'Bauchfüßer')

gehören, wie auch die Muscheln, zu den Mollusken (Weichtieren). Diese Tiergruppe gibt es bereits seit dem mittleren Kambrium, also seit rund 500 Millionen Jahren. Die Gastropoden erreichten Ihre höchste art- und zahlenmäßige Verbreitung erst in der jüngeren Erdgeschichte wobei die Formenvielfalt dieser erfolgreichen Tiergruppe schier unerschöpflich zu sein scheint.

Die Schnecken liegen in einer so genannten Steinkernerhaltung vor. Dabei wurde der Innerraum der Schnecken mit Sediment ausgefüllt. Nach der Verfestigung des Sedimentes wurde die Schale der Schnecke im Laufe der Zeit komplett aufgelöst. Die Natur formte hier durch das Hinzufügen und wieder Wegnehmen von Material auf faszinierende Art und Weise diese wunderschönen Schneckenskulpturen.

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Re: Fossilien

Beitragvon McSchuerf » 11. Mai 2009, 18:44

Na, das sind ja schon mal die wichtigsten Kandidaten! :D ..sehr schön! Weiter so! :wink:

Ich muss auch mal meine Bilder von den Ammoniten rauskramen..(bei Besucher-Ausstellungen bzw. auf Börsen aufgenommen) .. die dürfen natürlich auch nicht fehlen.. :D

Gruß Peter .. 8)
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Re: Fossilien

Beitragvon fossil » 22. Mai 2009, 19:00

ok dann machen wir gleich mit Ammoniten weiter *g*


Ammoniten


Ammoniten sind trotz ihrer schneckenähnlichen Form nah mit den Tintenfischen verwandt. Ammoniten gab es seit dem Devon und starben am Ende der Kreidezeit vor 65 Millionen Jahre gleichzeitig mit den Dinosauriern aus. Die Ammoniten existierten insgesamt 350 Millionen Jahre und waren einer der arten- und formreichsten Tiergruppe der Erdgeschichte.
Ammoniten haben im Inneren ein Kammersystem das durch ein Verbindungsschlauch, dem sog. Siphon, verbunden war. Durch diesen Siphon konnte der Ammonit Luft in einzelne Kammern pumpen. Nach dem Prinzip eines U-Bootes waren die Ammoniten in der Lage im Meer auf- und abzutauchen

Von denen findet man am meisten, groß, klein,platt,gebrochen oder Bruchstücke. [smilie=lustig_h045.gif]
Ammoniten besitze ich jede Menge, Habe sogar welche in meinen Aqaurium geworfen, macht sich gut als Zierde, oder im Garten zwischen normalen Gestein gelegt zum verzieren.

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Hier mehrere in einen Treckklotz, den ich nicht zerstören will, weil er mir so gefällt.
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Re: Fossilien

Beitragvon McSchuerf » 23. Mai 2009, 07:13

Hallo fossil

das sind aber sehr schöne Ammoniten! :D ..danke auch für Deinen informativen Beitrag dazu!

Hast Du evtl. auch noch einen oder mehrere Trilobiten zu Hause herumliegen? :D ..aus dem Bauch heraus - also ad hoc - würde ich jetzt sagen, Trilobiten gehören zu den Pfeilschwanzkrebsen oder sind direkt solche und die Japaner züchten heute noch riesige Exemplare davon. Sind ansonsten natürlich längst ausgestorben. :D

Gruß Peter
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Re: Fossilien

Beitragvon fossil » 27. Mai 2009, 07:36

Guten Morgen McSchuerf

Leider besitze ich keine Trilobiten, schön wärs. Meine Fossilien die ich besitze sind alle selbst gesucht und gefunden, Um einen Trilobiten zu besitzen, müßte ich ihn kaufen, denn bei uns hier findet man die ja leider nicht. :evil:

Aber hier mal ein Bild von einen Trilobiten, sind schon schöne Exemplare. gruß gisi
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Re: Fossilien

Beitragvon McSchuerf » 27. Mai 2009, 19:41

Guten Abend, gisi!

Das ist aber ein sehr gut erhaltener Trilobit! :D .. alle Achtung! :wink:

Gruß Peter .. :wink:
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Re: Fossilien

Beitragvon fossil » 8. Juni 2009, 22:05

Schwämme

.Schwämme sind die am wenigsten differenzierten und damit primitivsten vielzelligen Tiere überhaupt und dürften bereits im Ediacarium, möglicherweise noch früher, entstanden sein. Schwammfossilien sind meistens eher unansehnlich und nicht unbedingt leicht zu erkennen

Es gibt sie verschiedenartig.
als Kieselschwamm
Häufige Versteinerungen im Feuerstein/Flint sind urzeitliche Schwämme. Gelegentlich findet man aufgeschlagene dunkle Flintkugeln, in deren Inneren sich ein weißes poröses Gestein befindet. Hierbei handelt es sich um den eigentlichen Schwamm, der im Laufe der Jahrmillionen von Feuerstein umschlossen wurde

oder
Kalkschwamm
Wer sich die Mühe macht, den feinen Strandsand zu durchsuchen, wird neben Seeigelstacheln und Seelilienstängeln auch kleine weiße poröse Kugeln finden, deren Durchmesser in der Regel weniger als zwei Zentimeter beträgt. Hierbei handelt es sich um kleine Schwämme aus Kalk. Häufig weisen diese Kugeln ein durchgängiges Loch auf. Bis heute ist umstritten, wie diese Löcher entstanden sind, da nicht alle Schwämme diese Eigenheit aufweisen.

oder kugelschwämme oder Schwämme die in Plattenkalk eingelagert sind, da sind platt ;-) und viele mehr, ich kenne sie nicht alle.

grüßl gisi
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dieses stück stammt aus Österreich, Rußbach *kreide*
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Das Stück stammt aus den Jurakalken
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Re: Fossilien

Beitragvon fossil » 22. Juni 2009, 19:10

Seelilienstielglieder

Wissenschaftlich genannt : Crinoiden
gehören zur Gruppe der Stachelhäuter. Trotz ihres Namens und Aussehens handelt es sich nicht um Pflanzen, sondern um Meerestiere, genauer gesagt um Stachelhäuter. Eine ausgewachsene Seelilie besteht aus einer Krone mit vielfach verzweigten Armen und einem Kelch an der Basis. In der Krone befindet sich ein Filterorgan, um Meeresplankton als Nahrung aufzunehmen.

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Seelilienstielglieder aus Gräfenberg
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Re: Fossilien

Beitragvon fossil » 7. Juli 2009, 19:29

Schlangenstern


Bemerkung: Die Schlangensterne stammen aus einer alten Sammlung. Der Steinbruch, in dem die Schlangensterne gefunden wurden, ist heute nicht mehr zugänglich. Neue Funde sind nicht mehr zu erwarten.
Schlangensterne sind unglaublich schöne und filigrane Lebewesen. Aus heutigen Beobachtungen weiß man, das der Zerfall dieser zarten Gebilde bereits wenige Stunden nach deren Tod einsetzt. Daraus kann geschlossen werden, dass die Einbettung der Schlangensterne sehr schnell und unter relativ ruhigen, strömungsarmen Bedingungen stattgefunden haben muss.

Schlangenstern aus dem Solnhofener Plattenkalk
Fossil: Schlangenstern, Geocoma carinata
Fundort: Solnhofener Plattenkalk
Zeitalter: Jura Malm zeta 2b
Alter: ca. 150 Millionen Jahre

siehe Bild

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schlangenstern
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Re: Fossilien

Beitragvon fossil » 25. Juli 2009, 21:34


Fische


Lepidolepis sprottiformis, ein "sprottenähnlicher" Fisch, der im Plattenkalk von Solnhofen ( Eichststätt) massenhaft zu finden ist. Die entsprechende Schicht heißt lokal bezeichnenderweise "Fischle-Flinz". Die oft äußerst fein gezeichneten Fossilien werden häufig angeboten und sollten je nach Güte zwischen 10 und 30 Euro kosten. Nicht selten sind Platten mit mehreren Abdrücken von Lepidolepis zu finden.

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Lepidolepis sprottiformis
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Lepidolepis sprottiformis
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Lepidolepis sprottiformis
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